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Zahntechnik in Ecuador (01.-26.09.2014)
Bei meinen Recherchen über ehrenamtliche Arbeit als Zahntechnikerin stieß ich im Internet auf das Projekt in Guadalupe.
Nach regem E-Mailverkehr mit Padre Georg Nigsch, dem Leiter der Klinik, und ausführlichen Informationen vom Ehepaar Wachendorf vom FCSM war mir klar, ich bin bereit für das Abenteuer Ecuador.
Von Hannover über Amsterdam ging mein Flieger direkt nach Quito. Nach Verlegung des Flughafens in den Randbezirk dauert die Fahrt in die Altstadt von Quito nun circa 2 Stunden. 
Mein Ziel war das Hostal Zentrum, wo ich vorab schon zwei Übernachtungen gebucht hatte. Das Hostal wird vom Hamburger Gerd Jakobsen geführt. Gerd wird bald stolze 84 Jahre und hat einiges zu erzählen.
Ich wurde freundlich empfangen und erhielt gleich interessante Informationen zu meinem Aufenthalt in Quito.
Nun nutzte ich meine kurze Zeit und schaute mir die herrliche Altstadt an, bevor mein Flieger in Richtung Loja / Catamayo startete.
Padre Georg hatte vorab alles organisiert und so wartete in Catamayo schon mein Taxi. Es ging über steile Pässe in Richtung Guadalupe.
Ich war angekommen in einer wunderschönen Region von Ecuador.
In der Missionsklinik empfing mich herzlich die stellvertretende Klinikleiterin Amanda Anderson.
Sie zeigte mir die Unterkünfte und war auch während meines gesamten
Aufenthaltes immer eine hilfsbereite Ansprechpartnerin. Ich fühlte mich sofort wohl. Die Unterbringung auf dem Klinikgelände war einfach aber wirklich angenehm, es fehlte an nichts.
Mein Abenteuer Zahntechnik konnte beginnen.
Im dem kleinen, aber sehr gut geordneten Labor fand ich mich schnell zurecht. Nachdem auch der Zahnarzt Dr. Andreas Seidl angekommen war, konnten wir loslegen.
Die überaus professionelle und entspannte Zusammenarbeit machte mir wirklich Freude.
Neben der Neuanfertigung von Interimsprothesen (Placas) war die Reparatur und Wiederherstellung von schlecht sitzenden Prothesen mein Hautaufgabengebiet.
Auch hier legen die Patienten mittlerweile viel Wert auf Ästhetik und Funktion, aber auch einige abenteuerliche Prothesen bekam ich zu Gesicht:
Bei gemeinsamen Ausflügen an den Wochenenden lernten wir die
wunderschöne Gegend kennen.
Meine Zeit in Guadalupe war viel zu schnell vorbei.
Die Freude und Dankbarkeit der Menschen hier ist eine wundervolle Erfahrung, die ich gerne mit nach Deutschland nehme.
Mein besonderer Dank gilt Padre Georg, den Schwestern,
sowie dem gesamtem Klinikpersonal für die wunderschöne Zeit.
Es werden immer wieder freiwillige Helfer gesucht.
Ich werde wieder kommen.
Nur zu ! Stürzt euch ins Abenteuer.
Ihr werdet es nicht bereuen…
Kristina Dierkes ZTM
 
 
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