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Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas. Mit einer Fläche von knapp 1,1 Mio qkm ist es rund 3x so gross wie Deutschland. Seine Bevölkerung beträgt rund 11 Mio Einwohner, davon die Hälfte Indigenos, ein Drittel Mestizen, 15 % Weisse und 3 % Schwarze. Amtssprache ist Spanisch, aber daneben wird viel Quechua und Aymara (im Hochland) gesprochen neben weiteren 32 indigenen Sprachen und Dialekten.
Die Hauptstadt ist Sucre mit dem Sitz des Verfassungsgerichtes,
Regierungssitz ist La Paz. Der erste indigene Präsident des Landes ist Evo Morales (gleichzeitig Gewerkschaftsführer der Coca-Bauern), der eine links-orientierte Regierung führt. Er ist dabei, das Land unabhängig zu machen von politischen und wirtschaftlichen Auslands-Interessen. Gleichzeitig gilt er als ein grosszügiger Sozial-Reformer.
Das Land ist nicht nur geografisch voller Gegensätze, sondern auch Bevölkerungs-politisch (34 Ethnien = Estado plurinacional) und in wirtschaftlicher Hinsicht (armes Hochland - wohlhabendes Tiefland). Die unzureichende Infrastruktur macht eine schnelle Entwicklung schwierig. Dabei verfügt das Land über reiche Bodenschätze. Als Binnenland, umgeben von Perú, Brazil, Paraguay, Argentina und Chile, hat es keinen Seezugang, also auch keinen direkten Zugang zu den Weltmärkten. Die Bestrebungen, wieder einen Zugang zum Pazifik zu bekommen (den Bolivien im sog.Salpeterkrieg an Chile verloren hat), sind drängend. Eine Marine unterhält das Land bereits, wenn auch vorläufig nur mit kleinen Einheiten am Titicaca-See, der zu einem Drittel zu Bolivien gehört.

Kulturell hat Bolivien durch seine ethnische Vielfalt einiges zu bieten, die Wurzeln reichen weit in die Vor-Inka-Zeit zurück. Die Farbenpracht der Kostüme, wie überhaupt der Textilien sind weltbekannt und beliebt. Und nicht zu vergessen: Im Fiesta-Feiern sind die Bolivianer Weltmeister!
Die Währung ist der Boliviano (umgangssprachlich Peso, bitte nicht Boli);   1 Bs. = 100 Centavos; Umrechnungs-Kurs: 1 € = ca. 7 Bs. (Stand Mai 2015)
Visum: Ein Visum bekommt man bei der Einreise für 30 Tage ausgestellt, eine Visum-Verlängerung ist aber ohne grosse Umstände möglich.




Zeitzone: UTC -4 (zu Deutschland -5, zur deutschen Sommerzeit -6 Std.)

Netzspannung: 220 V
Tel.-Vorwahl: +591

Links: Auf dem Salar von Uyuni, einem 12.000 qkm grossen Salz-See, 3.660 ü.NN

Sehenswürdigkeiten: In jedem Teil des Landes gibt es grossartige Naturphänomene zu bewundern. Im Andenhochland, dem Altiplano zwischen den östlichen und westlichen Kordilleren (3-4000 m ü.NN), der Titicaca-See, der Salar von Uyuni und der Cerro Rico bei Potosí (die beiden letzten sind auf einer sog. Salz- u. Silber-Tour von Sucre aus zu erkunden); Regenwälder im Amazonasbecken, Savannen im Gran Chaco, um nur einige highlights zu nennen. Beliebt ist auch die Radtour auf dem Camino del Muerte (Deathroad) von La Paz aus, knapp 3.000 Höhenmeter bergab durch mehrere Klima- und Vegetations-Zonen.

WARNUNG: Während man im Campo sehr sicher lebt, sind die Touristen-Zentren und Grosstädte voll von Taschendieben, Trickbetrügern und gelegentlich auch Räubern. Besonders sei gewarnt vor sog. falschen Polizisten, die auf ideenreiche Weise sich eines Reisepasses bemächtigen. Damit ist man deren Gefangener, bis sie auch Geld, Kreditkarte und Geheimzahl haben. NIEMALS auf der Strasse den Pass aus der Hand geben! Und möglichst nicht allein unterwegs sein, erst recht nicht nachts. Das gilt besonders für La Paz und Santa Cruz.
Bild unten: Keine Angst! Dieser blutdrünstige Krieger in Tarabuco besteht nur aus Zement und er hat einen Spanier und kein FCSM-Mitglied umgebracht. Wir sind in Bolivien sehr willkommen!

 
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