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Studierende

Einsatzmöglichkeiten
Studenten können üblicherweise nur während der Semesterferien eingesetzt werden, es sei denn, sie müssen oder wollen ein Freisemester einlegen.
Grundsätzlich dürfen Studenten nicht eigenständig arbeiten, sie benötigen die Aufsicht erfahrener Zahnärzte. Aber sie werden trotzdem unglaublich profitieren, da sie durch die praktische Arbeit routinierter und schneller werden.

Studenten: Sie kommen in erster Linie für die Bolivia movil-Projekte in Frage, die nur während (und deshalb) während der Semesterferien stattfinden. Die Teams dieser Projekte (es laufen immer zwei parallel) setzen sich in der Regel aus einem erfahrenen Zahnarzt und 2 Studenten zusammen. Im Ausnahmefall können statt der Studenten auch Jungzahnärzte eingesetzt werden, doch die würden den Studenten die Plätze blockieren, weswegen wir diese Konstellation nur notfalls einplanen.
Auch in Huancarani können Studenten als Assistenten mitarbeiten, doch grundsätzlich nur jeweils einer.
Problematisch ist der Einsatz von gleichzeitig 2 (oder mehr) Voluntarios (z.B. 2 Freunde/Freundinnen gleichen Ausbildungsstandes) im selben Projekt (ausser bei Bolivia movil). Das würde Überbelegung bedeuten und die ist nicht sinnvoll.

In "Guadalupe / Ecuador" dürfen wir aufgrund staatlicher Auflagen seit 2012 keine Studenten mehr einsetzen. Deshalb ist auch ein Einsatz in "Aguas Frias", wo sie Prophylaxe-Arbeit betreiben dürften, praktisch erschwert, denn dieses Ziel böte sich an, im Anschluss an Guadalupe zu besuchen.
Studentische Voluntarios in unseren bolivianischen Projekten, ein Merkblatt

Als eine der wenigen Hilfsorganisationen mit Zahnmedizinischen Projekten koennen beim FCSM e.V. Studenten eingesetzt werden, allerdings nur in Bolivien, nicht in Ecuador.

Da haeufig Bewerbungen von mehreren Studenten eingehen, sei hier gleich festgestellt, dass maximal 2 Studenten in den Projekten gleichzeitig arbeiten, und diese auch nur in den temporaer stattfindenen „Bolivia movil“-Projekten, die waehrend der Semesterferien laufen. In der festen Zahnstation „Huancarani“ mit ganzjaehrigem Betrieb ist lediglich fuer einen Studenten Platz.
Bewerbungen von 3 und mehr Studenten koennen wir nicht beruecksichtigen, da uns dafuer die Kapazitaeten fehlen.

Grundsaetzlich duerfen Studenten nicht eigenstaendig arbeiten, sie benoetigen die Begleitung eines erfahrenen Zahnarztes und sind dessen Weisungsbefugnis unterworfen.
Studenten duerfen auch nur diese Behandlungen ausfuehren, die sie bereits erlernt haben, also vorzugsweise Fuellungstherapie, einfache Extraktionen, Limpiezas, einfache Endos. Sie sollen damit mehr Routine erlangen, die Arbeitsablaeufe zu optimieren lernen und weitere Erfahrungen sammeln.
Es kann nicht Ziel des Voluntariats sein, neue Behandlungsmassnahmen auszuprobieren, einen universitaeren Behandlungskurs zu ersetzen und unsere Patienten zu Versuchszwecken zu missbrauchen. Allein der Respekt vor den Patienten verbietet dieses, ausserdem waere es nicht mit den ethischen Grundsaetzen unseres Berufes zu vereinbaren.

Die Behandlungsteams von „Bolivia movil“ bestehen ueblicherweise aus einem erfahrenen Zahnarzt und zwei Studenten.
Ein optimaler Ablauf sieht wechselweise Behandungstaetigkeit vor, indem der Senior-ZA bei der Behandlung von einem Studenten assistiert wird, der andere Student den folgenden Patienten mit einer Limpieza vorbereitet.
Als naechstes soll ein Student behandeln, assistiert vom ZA. Danach behandelt wieder der ZA, assistiert vom anderen Studenten, usw.
Damit soll garantiert werden, dass die Studenten ausreichend zum Behandeln kommen und ggf. vom ZA korrigiert werden koennen. Da Studenten im Allgemeinen noch nicht schnell und rationell arbeiten koennen, wird so ein akzeptabler Patienten-Durchlauf erzielt.

Auch Studenten sollten wissen, wo die Grenzen ihrer Faehigkeiten liegen – und diese bitte nicht ueberschreiten. Es gilt, die bisherigen Kenntnisse zu festigen, das vorhandene Koennen zu perfektionieren und seine Sicht der Dinge zu erweitern. Dann war die Famulatur erfolgreich, befriedigend und kostbar – womoeglich ein (Berufs-)Leben lang.

Ekkehard Schlichtenhorst September 2016
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