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Aktuelles
Liebe Bolivien-Interessierte,
In Corona-Zeiten ändert sich viel, hier die derzeitigen Einreisebedingungen nach Bolivien:
Aktuelle Lage:
Momentan haben wir in Bolivien  mässige Inzidenzen jedenfalls weit geringere als in Deutschland. Das AA hat Bolivien aus der Risiko-Liste gestrichen. Siehe dazu die aktuelle Grafik, wenn Ihr "Corona Bolivia" googlet. Ich bin seit wenigen Wochen wieder zuhause, nach 10 Wochen Huancarani, das Leben hat sich weitgehend normalisiert.
Seit Oktober galten folgende Regeln für Einreise und Aufenthalt (die ändern sich fortlaufend, bitte informiert Euch zuverlässig!):
  • zertifizierter negativer PCR-Test bei der Einreise, nicht älter als 72 Std.
  • keine Quarantäne für Geimpfte
  • Krankenversicherungs-Nachweis mit COVID-Deckung
  • Ausfüllen einer "Declaración Jurada"
  • für den Transit-Aufenthalt in Madrid muss man keinen QR-Code mehr generieren.
Die o.g. Nachweise sind bereits beim Check-In am Flughafen vorzulegen, ohne die gibt es keine boarding-card
Aber auch der FCSM stellt Anforderungen an unsere Voluntarios: Sie müssen vollen Impfschutz haben!


Der Kalender hat sich inzwischen gut gefüllt für unser Projekt "Huancarani" ("Bolivia movil" mussten wir im August 2021 aufgeben), derzeit reicht die Planung (für Zahnärzte) bis Juni 2023. Vakant sind nur noch Zeiten danach, siehe auch: "Freie Voluntariate".
Eine frohe Botschaft gilt es zu verkünden: Nach langer Suche nach einer einheimischen Assistenz im Consultorio haben wir jetzt einen jungen Mann eingestellt, der für Rezeption, Assistenz, Wartung und Hygiene: Wilfredo Aruquipo, der sich schnell einarbeitete und uns eine grosse Hilfe war. Doch er verfolgt auch andere Pläne (er möchte Pilot werden und strebt eine Ausbildung in Spanien an). Er verlässt uns also wieder und stattdessen werden wir mit seinem Bruder Henry weiter arbeiten. Henry ist ein eher ruhiger Typ, spricht nicht so gut englisch wie Will, aber er wird seine Arbeit so gut wie Will machen.

Zahntechniker werden noch dringend gesucht: Mitte März bis Ende July und für September und Dezember 2022

DH´s jederzeit
Ich weise darauf hin, dass nach einer langen CORONA-Pause in Huancarani der Nachhol-Bedarf gross ist, wir werden dort vermisst und dringend erwartet - und wir wollen doch unserer Verantwortung für die Menschen dort gerecht werden.
Seht bitte auch den "Kalender Huancarani"

Der Kalender für 2022 ist bereits komplett gefüllt, aber für 2023 brauchen wir noch Freiwillige ab April 2023. Wer sich frühzeitig meldet, hat eine weitgehend freie Terminwahl.

Schaut das Video von der Praxis: https://youtu.be/rlLc21H4HK4
                            und vom Labor: https://youtu.be/2Hjv-_yfgjM
                           (diese Videos wurden von Vincent Lassen erstellt, info@vincentlassen.de )

Ekkehard Schlichtenhorst, Geschäftsstelle, 15.07.2022

Die mehrmals verschobene Parlaments-Wahl in Bolivien hat am 18. Oktober 2020 stattgefunden. Das Ergebnis war eindeutig, Luis Arce von der MAS-Partei hat mit gut 52 % gewonnen. Die Opposition hat spontan das Ergebnis anerkannt und dem Sieger gratuliert. Damit sind auch keine Unruhen wie nach der Wahl 2019 zu erwarten. Bleibt die Frage, ob sich Arce vom Einfluss Evo Morales´ wird freihalten können. Politisch gesehen steht unserer Tätigkeit gewiss nichts im Wege.
Bleibt die Frage, wie sich CORONA bei uns und in Bolivien entwickelt, aber eine Einreise nach Bolivien  ist möglich, momentan wird aber noch ein Quarantäne notwendig, diese Forderung wird mit dem weiteren Absinken aber sicher fallen gelassen.
Sonderregelungen für Geimpfte gibt es z.Zt. noch nicht.

Wir verlangen ausdrücklich vollen CORONA-Impfschutz unserer Voluntarios.

Bolivien hat unter Corona weit schlimmer gelitten als wir in Deutschland, die Bolivianer brauchen unsere Hilfe und wir werden regelrecht vermisst.

info@fcsm.org

Unruhen in Südamerika
Unsere Zeitungen berichten von zahlreichen innenpolitischen Konflikten in Lateinamerika (Venezuela, Ecuador, Bolivien, Brasilien, Chile, Argentinien). Es sieht so aus, dass die hitzige Mentalität der Südamerikaner momentan überkocht und sich das Auswärtige Amt in Berlin zu Reisewarnungen hinreissen lässt. Für unsere Projekte möchte ich die Meldungen etwas relativieren, zumal uns die Unruhen nicht betreffen und auch kaum tangieren.
Ecuador: Nach den Benzinpreiserhöhungen gab es wilde Proteste vonseiten der indigenen (d.h. ärmeren) Bevölkerung. Diese sind inzwischen beigelegt, es herrscht wieder Ruhe. Im abgelegenen Yacuambi-Tal, wo wir unser Projekt betreiben, hat sich durch den ausgerufenen Generalstreik nur eine Verschlechterung der Verkehrslage (es fuhren weniger Busse und diese nicht planmässig) ergeben, mit der Folge, dass für etwa eine Woche weniger Patienten nach Guadalupe in die Clinica kamen. Jetzt ist die Situation wieder vollkommen ruhig.
Was war in Bolivien los?
Wegen der hierzulande etwas dürftigen Berichterstattung über die bolivianischen Unruhen, die z.T. verzerrt dargestellt wurden, hole ich ein wenig weiter aus:
Der frühere bolivianische Staatspräsident Evo Morales wollte unbedingt eine dritte Amtszeit, obwohl die von ihm initiierte Verfassung nur 2 Amtszeiten vorsah. Deshalb hat er 2017 die Bevölkerung in einem Referendum abstimmen lassen. Dieses hat er bei 52 % Gegenstimmen verloren. Daraufhin hat er das ihm willfährige Verfassungsgericht angerufen, das ihm eine weitere Kandidatur erlaubte. Begründung: Es würde seiner Menschenwürde widersprechen, wenn er nicht nochmals antreten dürfe. (!) Dann kam die Wahl, zu der die Organisation amerikanischer Staaten OEA eindeutige Beweise für Wahlfälschungen feststellte. Ganze Wagenladungen vorgefertigter Wahlzettel für Evo´s Partei MAS wurden gefunden. Als es zu Protesten kam, forderte Evo Polizei und Armee auf, die Städte (mehrheitlich oppositionell eingestellt) abzusperren (besser gesagt, zu belagern), damit die Staedte von der Lebensmittel-Versorgung abgeschnitten werden (besser gesagt, ausgehungert werden sollten). Daraufhin verweigerten Polizei und Armee die Gefolgschaft, zogen die Sicherheitskräfte vom Präsidentenpalast ab und legten ihm den Rücktritt nahe. Evo trat zurück und setzte sich nach Mexiko ab Dann kam es zu heftigen Konflikten zwischen den Anhängern und Gegnern des Ex-Präsidenten, der vom mexikanischen Exil aus die Unruhen weiter schürte und seine Cocaleros (Coca-Bauern) in die Städte schickte, um dort „aufzuräumen“. Das war die heisse Phase, in der es viele Brandstiftungen, Zerstörungen und Tote gab. Man muss dazu wissen, dass Evo als Staatspräsident auch Boss der Coca-Bauern-Gewerkschaft war und stets seine schützende Hand über deren illegale und kriminelle Machenschaften (sprich Kokain) hielt. Diese sahen jetzt ihre Geschäfts-grundlage schwinden und waren entsprechend aggressiv. Nicht umsonst ist er im Chapare (Coca-Anbaugebiet) zu seiner Flucht nach Mexiko gestartet. Dort hat er mitten im Urwald einen Flughafen bauen lassen (Chimoré), der wohl vorwiegend für den Kokain-Transport genutzt wurde.
 
Wir hatten vorsichthalber unsere Volntarios für Mitte November bis Weihnachten 2019 abgezogen und weitere gebeten, erst später zu kommen, obwohl es in Huancarani keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Praxisbetrieb gab.
 
Aber jetzt herrscht wieder Ruhe in Bolivien, das Parlament tagt, die Interims-Präsidentin Janine Añes arbeitet mit der neu gewählten Senatspräsidentin Eva Copa (von der Evo-Partei MAS) zusammen und sie bereiten Neuwahlen innerhalb 120 Tagen vor, also etwa März 2020. Die Blockaden sind aufgehoben, die Strassen sind wieder gereinigt, das Leben pulsiert wieder im üblichen Rhythmus.
 
Mich hält es jedenfalls nicht davon ab, Ende Januar wieder hinzufliegen (Greta möge es mir verzeihen) und für 6 Wochen die dortigen Projekte zu begleiten.
Es gelten auch in solchen Zeiten unsere Sicherheits-Empfehlungen: Menschenansammlungen meiden, keine politischen Diskussionen, keine provozierenden Handlungen. Die Unruhe-Herde befinden sich ohnehin in den grossen Städten, die wir weitgehend meiden können.
Ekkehard Schlichtenhorst, 20.12.2019





unsere bolivianischen Patienten sind da vollkommen entspannt, ihre Kinder sind immer dabei und so geduldig wie ihre Eltern.
Foto: Alexandra Fehmer
Wir suchen fortlaufend
Zahnärzte
Zahntechniker
Frisch-Approbierte ZÄ
ZMK-Studenten ab 8. Semester
Dental Hygienists
für unsere Projekte in
Huancarani/Bolivia

(Guatemala, ab Anfang 2023)

Die aktuell freien Plätze sind unter dem Menü-Punkt "freie Voluntariate" einzusehen.
(ich bitte zu beachten, dass Namen erst nach Eingang der Voluntariats-Vereinbarung eingetragen werden. Es kann also durchaus sein, dass ein Platz schon vergeben ist, auch wenn noch keine Namensnennung erfolgte)

Geschäftsstelle c/o Dr.Ekkehard Schlichtenhorst, Tel.: 08382-8486 info@fcsm.org
glückliche Voluntarios beim Ausflug in Bolivien


Seit 2018 verfügen wir in Huancarani
über eine "Sala de Limpieza", einen
Prophylaxeraum, um dem wachsenden
Bedarf an Mundhygiene-Unterweisungen
gerecht zu werden.

DH´s, ZMF´s und Prophy-Helferinnen
sind herzlich eingeladen.

Unser Engagement in Guadalupe endete Ende März 2020

Padre Jorge Nigsch hat Guadalupe in 26 Jahren zu einem sehr
erfolgreichen Projekt entwickelt. Der FCSM hat seit 2001 als
verlässlicher Partner ungezählte Zahnärzte, Techniker, DH´s
und Studenten dorthin geschickt und ganz gewiss eine
positive Bilanz vorzuweisen.
2017 kehrte Padre Jorge zurück in seine vorarlberger Heimat,
aber Guadalupe fehlte damit die ordnende Hand. Die jetzige,
seit knapp 1 Jahr tätige Administration hat offenbar andere
Schwerpunkte gesetzt, die unter Anderem mit der Satzung
des FCSM kollidieren, sodass die Mitglieder-Versammlung
2019 den Ausstieg zum Ende März 2020 beschlossen hatte.
> Wir taten dies gewiss mit tränenden Augen. <
So wünschen wir der neuen Leitung viel Erfolg bei der
Umsetzung ihrer Vorstellungen.


Das Labor für "Huancarani", jetzt mit 2 Arbeitsplätzen!
Das erweiterte Angebot mit prothetischen Leistungen hat sich sehr positiv auf den Patienten-Zulauf ausgewirkt (bei 15-20 Patienten pro Tag ist effektives Arbeiten möglich), insofern wäre es mehr als wünschenswert, dass sich weitere Zahntechniker als Voluntarios melden, um einen ganzjährigen Betrieb zu gewährleisten und keinen Leerlauf entstehen zu lassen.
Wir suchen fortlaufend Zahnärzte und Zahntechniker !!!
(hilfswillige Studenten stehen genügend bereit, aber ohne berufserfahrene Zahnärzte geht das leider nicht)

Der FCSM arbeitet auch mit der Zahntechniker-Gemeinschaft zusammen.

Wir, die Zahntechniker-Gemeinschaft, haben es uns zur Aufgabe gemacht, unser Handwerk mit all seinen Mitgliedern und Freunden etwas näher zueinander zu bringen. Der große Wettbewerbsdruck der letzten Jahrzehnte hat unseres Erachtens in eine andere Richtung gelenkt.“

Weitere Infos gibt es unter http://ztgm.de/
Das Schild vor unserem Consultorio in Huancarani (seit 2016)
Nicht das Schild, sondern das Angebot für bezahlbaren Zahnersatz hat zu einem sprunghaften Anstieg der Patientenzahlen geführt. Unsere Voluntarios sind voll ausgelastet und können den Bedarf nicht immer decken. Trotzdem ist in der Regel ein rationelles Arbeiten möglich, indem meist Quadranten-Sanierungen durchgeführt werden können.


2022
Jetzt ist die Zeit, sich zu entscheiden, ob ein Südamerika-Aufenthalt wieder einmal in Frage kommt.
 Wir planen bereits für 2022, sofern Covid-19 dies zulässt.
Es liegen schon einige Anfragen vor, aber Zahnärzte, Studenten und Techniker haben
viele Wahl-Möglichkeiten Frühzeitige Bewerbung erlaubt relativ freie Wahl der Termine
info@fcsm.org




In Huancarani / Bolivia gab es 2020/21 Ausfallzeiten - bedingt CORONA - was sich aber auf die Patientenzahlen nicht negativ ausgewirkt hat, vielmehr war der Andrang oftmals grösser als wir schaffen konnten. Für 2022 stehen ab Anfang des Jahres noch viele Voluntariatsplätze offen und natürlich auch für weitere Jahre.
Bolivia móvil / Bolivia nicht mehr statt (siehe Menuepunkt "Bolivia movil" Das Projekt

Ekkehard Schlichtenhorst, 07.09. 2021
Das Thema ZIKA-Virus geht momentan durch alle Medien. Wollen Sie mehr erfahren?

Übrigens sind wir auch auf facebook präsent:
www.facebook.de/fcsm.ev
(Clara-Maria Goss hat es möglich gemacht! Herzlichen Dank, Clara!)



 Donde encuentros hacen posible lo imposible = Wo wir zusammenkommen, wird Unmögliches möglich

Das Projekt "Huancarani" soll ganzjährig betrieben werden, wenn sich genügend Freiwillige finden und wenn keine politischen oder CORONA-bedingten Unterbrechungen unsere Arbeit unmöglich machen.
Siehe dazu den Belegungsplan unter Huancarani-Calendar
Die Arbeit in Huancarani läuft jetzt bereits seit 9 Jahren, die Praxis gilt im Dorf als etabliert und als Ort moderner und seriöser Zahnheilkunde, unsere "Dentistas Alemanes" sind beliebt, die Patienten erweisen sich als freundlich und dankbar.
Beachtet bitte die Erfahrungsberichte unserer Voluntarios, sie sind nach Einsatzort alphabetisch und chronologisch geordnet.  

Interessenten sollten sich von einem vollen Kalender nicht abhalten lassen, sich zu bewerben, denn erfahrungsgemäss gibt es immer wieder Änderungen. Und "Huancarani" ist nicht an  beschränkte Einsatzzeiten gebunden.  Bewerben Sie sich bitte bei: info@fcsm.org



Aguas Frias
Wir suchen auch für dieses Projekt Zahnärzte oder DH´s (auch Studenten), die das Projekt von Frank Isfort mit Mundhygiene-Unterweisungen, Ernährungsempfehlungen und Zahnputz-Übungen unterstützen (keine Behandlungen). Es bietet sich an, solch einen Abstecher an die Pazifik-Küste mit einer Reise durch Ecuador zu kombinieren. Die Einsatzzeit hier sollte bei 2-3 Tagen liegen.

Vereinsinterne Mitteilung:
Die nächste Mitgliederversammlung des FCSM findet
erst 2022 wieder in Würzburg statt.



Geschäftsstelle FCSM e.V.
c/o Dr. Ekkehard Schlichtenhorst
Wasserburger Str. 29   88149 Nonnenhorn/Bodensee
Tel: 08382-8486  
email:  info@fcsm.org  


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