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Bewerbung?

Projekte
Wie läuft eine Bewerbung ab?

Vor einer Bewerbung sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die vom FCSM organisierten Projekte in unterentwickelten Ländern Lateinamerikas stattfinden, die andere Standards bezüglich Wohn-Komfort, Essen, Kommunikation, Lebensweise und Kultur aufweisen.
Man kann sich formlos bewerben, aber da fehlen meist wichtige Daten für eine Zuordnung, wir können aber nur mit verlässlichen Daten planen und einteilen. Für eine vollständige Bewerbung sind deshalb diese Unterlagen notwendig, ohne die eine Bewerbung nicht weiter verfolgt werden kann:
 
  • Das Erstkontakt-Formular von unserer WEB-Seite www.fcsm.org >Kontakt
  • Ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto
  • Eine Pass-Kopie (pdf-Datei)
  • Eine Kopie der Approbations-Urkunde (ZahnärzteInnen), eine Studienbescheinigung (Studierende) bzw. ein Gesellen- oder Meisterbrief (ZahntechnikerInnen) (pdf-Dateien)
  • dass in Ecuador nur approbierte Zahnärzte mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung eingesetzt werden können (staatliche Auflagen), Zahntechniker mit Gesellenbrief.
  • dass Studenten, die in Bolivien mitarbeiten können, dies nur unter Aufsicht approbierter Zahnärzte tun dürfen.
  • dass Frisch-Approbierte auch nur in Bolivien eingesetzt werden können, entweder in Begleitung eines erfahrenen Zahnarztes oder übergangsweise und kurzfristig auch zusammen mit einem/einer weiteren Frisch-Approbierten.
  • Die Einsatzzeiten sollten 3 Wochen nicht unterschreiten, wir empfehlen 4 Wochen (allein schon wegen der aufwendigen Anreise), wg. Visum maximal 90 Tage = 13 Wochen. Die Studentenplätze sollen jeweils für 5 – 6 Wochen gebucht werden, besonders in den Projekten von „Bolivia movil“.
  • Eine Mitgliedschaft im FCSM ist nicht Voraussetzung für eine Mitarbeit in unseren Projekten. Von Studierenden erwarten wir allerdings die Mitgliedschaft (Jahresbeitrag 30 €), zumal diese am meisten von einer Teilnahme profitieren (nicht nur fachlich). Im Übrigen können Reisekosten-Zuschüsse und Spendenbescheinigungen für Reisekosten nur an Mitglieder vergeben werden (aus fiskalischen bzw. vereinsrechtlichen Gründen).
  • Ich bevorzuge in der Geschäftsstelle die Kommunikation per email. Damit bedarf es keiner vorherigen Terminvereinbarungen, man kann pdf-Dokumente/Info-Blätter verschicken, erspart sich erfolglose Anrufe und alles Besprochene bleibt dokumentiert und kann nicht so schnell vergessen werden. Dafür verspreche ich Antworten innerhalb 24 Stunden (was ich bei Auslandaufenthalten nicht immer einhalten kann). Auch bitte kein WhatsApp!
 
 
Anhand dieser Unterlagen wird ein geeignetes Projekt ausgesucht und dem/der BewerberIn ein Vorschlag unterbreitet. Gleichzeitig wird zahlreiches Info-Material verschickt. In dieser Phase gibt es in der Regel einen intensiven email-Verkehr und manche Telefonate.  Hat man sich auf ein Projekt und terminlich geeinigt, kommt es zu einer Voluntariats-Vereinbarung. Sobald diese unterschrieben per Post bei der Geschäftsstelle eingegangen ist, wird der Name des/der Bewerbers/In im Kalender der WEB-Seite veröffentlicht – Damit wäre der Einsatz gesichert.
Ich weise darauf hin,
 
     
  • dass in Ecuador nur approbierte Zahnärzte      mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung eingesetzt werden können      (staatliche Auflagen), Zahntechniker mit Gesellenbrief.
  •  
  • dass Studenten, die in Bolivien      mitarbeiten können, dies nur unter Aufsicht approbierter Zahnärzte tun      dürfen.
  •  
  • dass Frisch-Approbierte auch nur in      Bolivien eingesetzt werden können, entweder in Begleitung eines erfahrenen      Zahnarztes oder übergangsweise und kurzfristig auch zusammen mit      einem/einer weiteren Frisch-Approbierten.
  •  
  • Die Einsatzzeiten sollten 3 Wochen      nicht unterschreiten, wir empfehlen 4      Wochen (allein schon wegen der aufwendigen Anreise), wg. Visum maximal      90 Tage = 13 Wochen. Die Studentenplätze sollen jeweils für 5 – 6 Wochen      gebucht werden, besonders in den Projekten von „Bolivia movil“.
  •  
  • Eine Mitgliedschaft im FCSM ist nicht      Voraussetzung für eine Mitarbeit in unseren Projekten. Von Studierenden      erwarten wir allerdings bei einem minimalen Jahresbeitrag (30 €) die      Mitgliedschaft, zumal sie am meisten von einer Teilnahme profitieren      (nicht nur fachlich). Im Übrigen können Reisekosten-Zuschüsse und      Spendenbescheinigungen für Reisekosten nur an Mitglieder vergeben werden      (aus fiskalischen bzw. vereinsrechtlichen Gründen).
  •  
  • Ich      bevorzuge in der Geschäftsstelle die Kommunikation      per email. Damit bedarf es keiner vorherigen Terminvereinbarungen, man      kann pdf-Dokumente/Info-Blätter verschicken, erspart sich erfolglose      Anrufe und alles Besprochene bleibt dokumentiert und kann nicht so schnell      vergessen werden. Dafür verspreche ich Antworten innerhalb 24 Stunden (was      ich bei Auslandaufenthalten nicht immer einhalten kann). Auch bitte kein WhatsApp!
   
So wünsche ich eine wohlüberlegte und zielstrebige Entscheidung!

 
Bitte denken Sie daran:  Auch die Geschäftsstelle arbeitet ehrenamtlich. Dennoch bemühe ich mich, Anfragen so schnell wie möglich zu beantworten. So halte ich es für ein Gebot der Höflichkeit, dass Bewerber auch auf meine Fragen zeitnah antworten (und bei nachlassendem Interesse ggf. auch absagen).

 
Dr. Ekkehard Schlichtenhorst, FCSM-Geschäftsstelle, Tel.: 08382-8486 info@fcsm.org    Nov. 2018



Einsatz-Kriterien
Für die einzelnen Berufsgruppen bzw. Ausbildungs-Stände der Zahnärzte gibt es Einschränkungen.
Zahnärzte: Ab 2 Jahren Berufserfahrung können sie in allen unseren Projekten bedingungslos eingesetzt werden (Guadalupe / Huancarani / Bolivia movil).
Während in Guadalupe eine versierte zahnärztliche Assistentin zur Verfügung steht, sind wir in Huancarani auf die Mitarbeit einer jungzahnärztlichen Assistenz angewiesen, solange wir noch keine einheimische Assistentin verpflichten können.
Jungzahnärzte: Da sie in der Regel noch keine Berufserfahrung aufweisen, sollen sie zusammen mit erfahreneren Zahnärzten in Huancarani zusammenarbeiten. So sind sie im Zweifelsfall bei Komplikationen nicht allein gelassen und können von den älteren Kollegen/Kolleginnen viel lernen und profitieren. Nur in ganz seltenen Ausnahmefällen können dort auch einmal 2 Jungzahnärzte gemeinsam arbeiten, und auch das nur kurzfristig.
In Ecuador allerdings dürfen sie gar nicht eingesetzt werden, dort ist die 2-jährige Berufserfahrung zwingend aufgrund der dort geltenden Gesetze.
Statt als Frisch-Approbierte in Auslands-Famulaturen zu gehen, empfehle ich solche Einsätze lieber nach der 2-jährigen Vorbereitungs-Assistenz-Zeit zu plannen. Dann haben alle mehr davon!
Studenten: Sie kommen fast ausschliesslich für die Bolivia movil-Projekte in Frage, die nur während (und deshalb) während der Semesterferien stattfinden. Die Teams dieser Projekte (es laufen immer zwei zeitlich parallel aber räumlich getrennt) setzen sich in der Regel aus einem erfahrenen Zahnarzt und 2 Studenten zusammen. Im Ausnahmefall können statt der Studenten auch Jungzahnärzte eingesetzt werden, doch die würden den Studenten die Plätze blockieren, weswegen wir diese Konstellation nur notfalls einplanen. Problematisch ist der Einsatz von gleichzeitig 2 Voluntarios (z.B. 2 Freunde/Innen gleichen Ausbildungsstandes) im selben Projekt. Das geht nur gelegentlich bei Bolivia movil, sonst nicht, und mehr als zwei schon gar nicht.
Zahntechniker haben in Guadalupe und Huancarani vergleichbare Arbeitsmöglichkeiten. Während in Guadalupe 2 Techniker-Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, ist das Labor in Huancarani vorläufig nur mit einem Techniker zu besetzen. Sollten sich in Zukunft mehr Techniker bewerben, werden wir auch dort einen zweiten Arbeitsplatz einrichten können, die räumlichen Gegebenheiten lassen das zu.
Bolivia movil-Projekte sind für Zahntechniker nicht ausgestattet, also ungeeignet.
DH´s, ZMF`s, Prophylaxe-Helferinnen sind sowohl in Guadalupe als auch Huancarani parallel zu den Zahnärzten jederzeit willkommen.
Die Auswahl aus den Bewerbungen richtet sich nach individuellen Terminwünschen, Projekt-Präferenzen, Ausbildungsstand und spanischen Sprachkenntnissen. Letzteres Kriterium ist für Zahntechniker von untergeordneter Bedeutung. Aber in jedem team sollte mindestens einer soweit des Spanischen mächtig sein, dass er/sie mit den Patienten kommunizieren kann. Da viele unserer Patienten Quechua sprechen, ist es aber nicht erforderlich, auch diese Sprache zu lernen – es sind immer Spanisch-Kundige zum Übersetzen in der Nähe.
Ekkehard Schlichtenhorst, Januar 2018

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