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Ecuador ist das kleinste Andenland. Es verdankt seinen Namen der Äquatorlinie, die etwa 15 km nördlich der Hauptstadt Quito verläuft und 1736 von einer französischen Expedition dort vermessen worden war. Aufgrund dieser geographischen Besonderheit befindet sich Ecuador "en la mitad del mundo", in der "Mitte der Welt". Ecuador liegt an der Westküste Südamerikas. Im Norden grenzt es an Kolumbien, im Westen an den Pazifischen Ozean und im Südosten an Perú.

Staatspräsident ist seit 15.01.2007 Rafael Correa, der eine eher links-gerichtete Regierung führt und engen Kontakt zu Venezuela und Bolivien sucht. Die Präsidentschaftswahlen finden alle 4 Jahre statt. Der Staatspräsident ist gleichzeitig auch Regierungschef und Vorsitzender der Streitkräfte. Ab dem 18. Lebensjahr besteht für alle Ecuadorianer Wahlpflicht.

Die Staatsfläche beträgt etwa 272.000 qkm (einschl. den Galápagos-Inseln / 8.010 qkm), welche in 21 Provinzen unterteilt sind. Die Anden teilen das Land in drei verschiedene Regionen: die Küstenebene (Costa), die Hochgebirgskette der Anden (Sierra) und das Amazonasgebiet (Oriente).

Offizielle Staatssprache ist Spanisch, im Hochland auch Quechua (fast 2 Mio Pers.), in Amazonien wie im nördl. Küstenbereich noch vereinzelte Stammessprachen (vor allem Shuares im südl. Oriente).
Die Gesamtbevölkerungszahl beträgt fast 13 Millionen Einwohner. Landeshauptstadt ist Quito(1.8 Mill. Einw.), die grösste Stadt ist Guayaquil (2.8 Mill. Einw.).
Ethnien:
30 % Indigenos (hauptsächl. im Hochland und in Amazonien lebend), 50 % Mestizen, 8 % Schwarze, Mulatten u. Zambos, 10 % Weisse, Asiaten u. Araber (darunter auch 5.000 Deutsche, 3.000 Schweizer u. 20.000 Koreaner).
Trotz Religionsfreiheit (seit 1904) sind 93 % der Bevölkerung römisch-katholisch!
Sozialstruktur:
Über 60 % der Bevölkerung sind als arm zu bezeichnen, wovon ein gutes Drittel praktisch unter dem Existenzminimum lebt.
Verkehr:
40.000 km Strassennetz. 965 km Eisenbahnlinien. 2 intern. Flughäfen in Quito u. Guayaquil.
Höchste Erhebung: Chimborazo 6.310 m
Grösste Flussysteme:
Zum Pazifik hin der Río Guayas (Zusammenfluss aus Babahoyo u. Daule, grösstesWassereinzugssystem der amerik. Pazifikküste), mündet bei Guayaquil. Der durch Guadalupe fliessende Río Yacuambi mündet in den Río Zamora, dessen Wasser letztlich zum Río Amazonas geleitet wird.
Stromspannung: 110V /60hz
Zeitdifferenz: zur MEZ im Sommer: -7 Stunden /zur MEZ im Winter: -6 Stunden
Landeswährung ist der US-Dollar

Für literarisch Interessierte kann zur Einführung in Lebens- und Denkweise der indigenen Bevölkerung das Buch von Luis Sepúleveda "Der Alte, der Liebesromane las" empfohlen werden. Auch über die zahnmed. Versorgung in einem Shuar-Gebiet (am Rio Nangaritza) wird dort berichtet. dtv-Tb. ISBN 978-3-423-12997-8

 
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