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Die Klinikleitung lag seit Beginn des Clinica-Betriebes in den bewährten Händen von            

                                                                                               
Pater Georg Nigsch (span.: Padre Jorge)

   Diözesanpriester der Diözese Feldkirch, Österreich
   geboren am 21. 5. 1957 in Österreich
   Volksschule in Schoppernau, Bregenzerwald
   Gymnasium in Bregenz
   Einjähriger AFS-Auslandsaufenthalt in den USA
   Philosophie- und Theologie-Studium in Innsbruck und Cromwell, CT., USA
   Priesterweihe 1983 in Dornbirn, Vorarlberg
   Kaplan in St.Martin-Dornbirn (1983-1989)
   und St.Gebhard-Bregenz (1989 - 1991)
   seit 1991 im Vikariat Zamora in Ecuador als Missionar tätig.

Am 27. Mai 2017 hat Padre Jorge Guadalupe verlassen, um in seiner Heimatdiözese Feldkirch/Österreich eine neue Aufgabe zu übernehmen. Der Abschied gestaltete sich als überwältigende Bekundung seiner Wertschätzung und Anerkennung für seine unermüdliche Arbeit in der Pfarrei, als Clinica-Direktor, als Leiter der Bildungseinrichtung und Förderer der Prosperität in Guadalupe und Umgebung. Ein einzigartiger Umarmungs-Marathon von Guadalupe bis La Saquea verzögerte seine Abreise, als wolle man ihn nicht gehen lassen.

Auch der FCSM bedauert sein Ausscheiden bei allem Verständnis für seine nachvollziehbaren Beweggründe, Aber wir lassen ihn voller Bewunderung für seine Aufbauleistung ziehen, denn wir wissen, er kann seine unglaublichen Manager-Fähigkeiten auch anderswo erfolgversprechend einsetzen.


Padre Jorge hat anlässlich der Mitgliederversammlung 2015 des Förderkreises FCSM e.V. eine Grussbotschaft nach Würzburg geschickt. Hier ein Ausschnitt:
"Mein Hauptanliegen ist es, euch allen meinen von Herzen kommenden Dank zu schicken. Seit Beginn unserer Missionsklinik im November 2001 ist der Verein ein verlässlicher Partner unseres Gesundheitsprojektes. Genauer gesagt, am 28. Januar 2002 wurde die Zahnstation bei uns in Guadalupe eröffnet. Seither haben sehr viele von euch und vom ganzen Verein unseren Patienten eine äußerst große personelle, finanzielle, materielle und ideelle Hilfe zukommen lassen. Laut unserer Statistik, die ich im Anhang anfüge, wurden im Jahr 2014 wieder über 2.600 Zahnpatienten behandelt. Das ist doch eine sehr beachtliche Leistung. Es freut mich auch, dass der Verein den Blickpunkt Richtung Bolivien mit neuen Projekten erweitert hat. Das gibt den Volontären weitere Möglichkeiten eines Einsatzes.

Gott sein Dank hat sich das staatliche Gesundheitssystem in Ecuador in den vergangenen Jahren sehr zum Guten verändert. Laut Zahnärzte scheint auch die Mundgesundheit sich in den vergangen Jahren wesentlich verbessert zu haben. Das kann uns alle nur freuen und ermutigen, in dieser Richtung weiterzuarbeiten. Trotz der höheren Zahl von hiesigen staatlichen und nicht-staatlichen Zahnärzten schätzen die Leute weiterhin unser professionell hochstehendes Niveau der Zahnmedizin. Vor allem wird die Zahnprothetik sehr gerne von vielen Patienten in Anspruch genommen.

Die Mitarbeit von Volontären bringt aber auch einen Segen und eine Bereicherung für jeden/jede einzelne/n. Die Freiwilligenarbeit kann eine Chance dafür sein, die persönlichen Interessen und Fähigkeiten neu zu entdecken. Man lernt Menschen kennen, die uns mit fremden Werten, Einstellungen und Lebensstilen konfrontieren. In diesen Begegnungen kann man für sich erkennen, was uns für die Gestaltung des eigenen weiteren Lebensweges wichtig sein soll. Der Freiwilligendienst führt oft zu völlig neuen Perspektiven und eröffnet neue Wege. Man kann in der freiwilligen Mitarbeit Kompetenzen erwerben, die uns in unserem gesamten zukünftigen Leben prägen. Die Einsätze im Rahmen der Freiwilligenarbeit werden oft zu intensiven Lernorten, die das Selbstbewusstsein stärken.

Es warten neue Eindrücke einer anderen Kultur auf uns. Neue Eindrücke und Kontakte zu Menschen, die ihr Leben anders leben als wir in Westeuropa, sind Möglichkeiten der eigenen Horizonterweiterung. Das Kennenlernen neuer Kulturen, Religionen und Regionen fördert unser Verständnis für deren Andersartigkeit. Gleichzeitig wird unser Verständnis für globale Fragestellungen und Ungerechtigkeiten zunehmen, wenn wir in den Projekten unter den Bedingungen eines Entwicklungslandes arbeiten müssen.

Unser Lebenslauf wird durch einen Freiwilligeneinsatz um einen spannenden Baustein erweitert. Soziale Kompetenz oder auch kulturelle Kompetenz stehen bei Arbeitgebern oft hoch im Kurs. Ein Auslandsaufenthalt als Freiwilliger in Hilfsprojekten sorgt für die Erweiterung sozialer und kultureller Kompetenzen. Unser Engagement in der Freiwilligenarbeit bleibt nicht ohne Folgen für unsere Persönlichkeit und damit für unseren Lebenslauf. Was uns in Berufsprofilen für Arbeitgeber interessant macht, kann man durch die Tätigkeiten in den Projekten der Freiwilligenarbeit erwerben. Ein internationaler Projekteinsatz wird in jedem Fall dazu beitragen, dass sich unser Lebenslauf spannend liest und sich von vielen anderen unterscheidet.

Eine Freiwilligenklinik zu führen ist natürlich auch eine große Herausforderung für uns hier vor Ort. Wir sind immer wieder gefordert, uns auf neue Leute einzustellen. Die Gruppendynamik ändert sich mit jedem/r Neuankommenden. Manchmal ist es ein genauer „match“, gelegentlich kann es auch zu Spannungen im Zusammenleben und in der Zusammenarbeit geben. Das ist aber, so bin ich überzeugt, ein Teil unseres ambivalenten Lebens. Im ganz überwiegenden Teil ist die Mitarbeit von vielen Freiwilligen eine ganz große Bereicherung und auch eine willkommene Abwechslung im sonst eher monotonen Lebensstil eines abgelegenen Regenwaldortes.

Sicher ist bei uns nicht alles perfekt. Ich danke für alle Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Kritik und bitte um Entschuldigung, wo wir den Erwartungen der Volontäre nicht entsprechen konnten. Gleichzeitig möchte ich E
uch alle um die gleiche Mithilfe, wie im vergangen Jahr, herzlich bitten. Das ist ein großer Beitrag für unsere ecuadorianische Bevölkerung, die Euch auch sehr zu Dank verpflichtet ist.

Herzlichen Gruß und eine gute Versammlung wünscht E
uch Euer Pater Georg Nigsch."

Die Klinikleitung geht jetzt über in die Hände von Padre José Gonza, der, aus Perú kommend, sich in die Notwendigkeiten dieser neuen Aufgabe allmählich einarbeiten wird, unterstützt durch Amanda Anderson. Ein Foto von ihm steht momentan noch nicht zur Verfügung

zahlreiche langjährige und treue Mitarbeiterinnen (eine Auswahl):

Amanda Anderson
Sie wirkt als Oberschwester in der Clinica, stammt aus Californien und arbeitet schon seit 13 Jahren in Guadalupe
Lida Jarro
ist das Herz der consultorios dentales, immer fröhlich und hilfsbereit.
Mariana Medina
sitzt vorwiegend an der Rezeption und gibt Medikamente ab, springt aber gelegentlich auch als Zahnarthelferin ein. Sie wohnt mit ihrer Familie in Guadalupe (10 Kinder!)

 
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